Wandel gestalten - Zukunftsfähige SeniorInnenarbeit entfalten

Petra Müller
Leiterin der Nordelbischen Fachstelle Alter
Die kirchliche Seniorenarbeit ist in großem Umbruch. Ursache dafür sind der Strukturwandel des Alters in einer Gesellschaft des langen Lebens und der demographische Wandel mit seinen Herausforderungen und Chancen. Zusammen mit der Differenzierung und Pluralisierung von Lebenslagen ergibt sich ein breites Spektrum an Einflüssen, die es zu bewältigen gilt.
Das Alter ist schon lange nicht mehr Rest des Lebens, sondern kann oft mehrere Lebensjahrzehnte umfassen. Gleichzeitig rücken weniger die Defizite, als vielmehr die Ressourcen und Möglichkeiten älterer Menschen in den Blick. Von ihren Lebenserfahrungen können wir lernen, von dem, was sie geprägt hat, können sie erzählen. Menschen in der nachberuflichen, nachfamiliären Phase wollen für sich, mit anderen und für andere etwas gestalten.
Die klassische Zielgruppe kirchlicher Seniorenarbeit ist vielfältig und sehr bunt geworden. Die bewährten traditionellen Formen - wie Seniorennachmittage und Besuchsdienste - müssen durch weitere Angebote ergänzt werden. Das fordert Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Haupt- und Ehrenamtliche gleichermaßen heraus, Neues zu entwickeln und zu wagen und neue Wege zu beschreiten. Vielerorts geschieht das schon. Das belegen zahlreiche Beispiele gelungener Praxis und Projekte.
Die Nordelbische Fachstelle Alter fördert und begleitet diesen Wandel durch
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